Rapport annuel 2025

- 27 - Bericht der Schützenmeister für das Jahr 2025 10M (Hermann Buntschu) Erfreulich ist dass der Bestand der Schützen in den letzten sechs Jahren konstant bei ca. 360 Schützen geblieben ist. Das liegt auch daran, dass das Auflageschiessen eine sehr beliebte Disziplin geworden ist. Das heisst aber nicht das alles besser geworden ist! So mussten wir in den letzten Jahren beim Vereinswettschiessen einen grossen Verlust an Schützen feststellen. An was es liegt, kann ich nicht sagen. Bequemlichkeit, Agenda voll usw. Kommen wir zu den Gruppen: in den letzten Jahren haben konstant ca. 30 Elite Gruppen mitgemacht, dazu noch ca.15 Gruppen Auflage. U21 und U17 Gruppen ist sogar leicht am Steigen. Darum möchte ich den Sektionen einen Kranz winden welche die Arbeit auf sich nehmen, um Jugendliche auszubilden. Ich denke da an Heitenried, Le Crêt, Attalens-Châtel usw. Leider hat es auch Vereine, die die Ausbildung der nächsten Generation vernachlässigen und so überaltern. Die Freiburgermeisterschaften in Ménières war sicher ein Erfolg. Letztlich waren noch die nationalen Wettkämpfe in Bern, wo auch Edelmetall gewonnen wurde. 50M (François Passaplan) Das Angebot an Wettkämpfen im 50M-Gewehrschiessen hat sich in den letzten Jahren nicht verändert. Wir bieten die Möglichkeit, an kantonalen Passen und dezentralen Meisterschaften teilzunehmen, um sich für das Finale im Liegendschiessen und im Dreistellungskampf zu qualifizieren. Die Schützen nehmen immer zahlreich an den Finals teil. Wir bedauern nur, dass uns vor allem im Dreistellungswettkampf die Junioren fehlen. Die kantonalen Passen sind Teil des Programms fast aller Vereine. Der FSSV gratuliert Alterswil zu seinem hervorragenden 2. Platz im Schweizer Mannschaftsfinale. Ein grosses Lob geht auch an Freiburg, das dieses Jahr den Vereinswettkampf gewonnen hat. Als Kantonalverband sind wir auch sehr froh, dass wir auf Vereine zählen können, die ihren Stand zur Verfügung stellen, wenn ein Wettkampf zentral organisiert werden muss. Das ist ein grosses Plus. Match und Nachwuchs (Stéphane Broillet) Die Wettkampfaktivitäten spiegeln das aktuelle Niveau unserer Disziplin wider und machen den Mangel an Nachwuchs deutlich. Unsere Kadermitglieder, die nach wie vor sehr konkurrenzfähig sind, werden älter. Die Zeiten, in denen der Freiburger Schiesssport ein echtes nationales Aushängeschild war, scheinen immer weiter in die Ferne zu rücken. Der Nachwuchs ist jedoch vorhanden und engagiert sich unter der Leitung von M. Zürcher (10M) und P. Tinguely (50M) mit grossem Ernst. Mehr als fünfzehn Jugendliche nehmen regelmässig am 10M-Training teil, was ein ermutigendes Zeichen ist. Was die Ergebnisse angeht, sind der sehr schöne 3. Platz der Elite beim 10M-Verbandsmatch sowie der Sieg bei den Westschweizer Wettkämpfen sowohl auf 10M als auch auf 50M hervorzuheben. Diese Leistungen sind besonders erfreulich. Allerdings erschwert die Vielfalt der Sportarten, die heute den Jugendlichen angeboten werden, in Verbindung mit einem zunehmenden Individualismus ein langfristiges Engagement. Die Jugendlichen identifizieren sich immer weniger mit einer Vereinsstruktur und betrachten den Sport als Konsumgut. Diese Entwicklung demotiviert Trainer und Ausbilder. Dieser Bericht ist mein letzter. Ich übergebe das Amt an den künftigen Verantwortlichen des neuen Freiburger Schiesssportverbandes, dem ich viel Erfolg bei der Erfüllung seiner Aufgabe wünsche.

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