Rapport annuel 2025

- 26 - Baeriswyl aus Tavel erlebte das Luftgewehrschiessen einen enormen Aufschwung, der Freiburg zu einem Mekka des Schiesssports im Allgemeinen machte. In seiner Rede zum 40-jährigen Jubiläum des FSSV hob René Romanens die Verdienste der Sektionen hervor, die die Freiburger Farben bei den eidgenössischen Wettkämpfen hochgehalten haben. Er erwähnte Bulle und Alterswil für Kleinkaliber sowie Bulle, Tavel und Freiburg für Druckluft. Dieselben Vereine sind auch heute noch führend in der Welt des Sportschiessens. Cordast war 1985 die 20. Sektion im Kleinkaliberbereich, die ihre Mitgliedschaft beim FSSV beantragte. Sie ist die erste Sektion aus dem Seebezirk, die dem Freiburger Verein beigetreten ist. Anlässlich der Delegiertenversammlung 1984 in Schmitten übergab René Romanens nach 21 Jahren als Präsident den Vorsitz des FSSV an Jean Bulliard. Nach Jean Bulliard folgte Paul Tornare, dann ab 2012 meine Wenigkeit. Die Bilanz fällt äusserst positiv aus, als der FSSV aufgelöst wird, um Platz für den Freiburger Schiesssportverband zu machen. Von 6 Sektionen und rund 200 Mitgliedern im Jahr 1948 über 20 Kleinkaliber- und 15 Luftgewehrsektionen sowie 866 Lizenznehmer im Jahr 1988 schliessen wir das Jahr 2025 mit 16 Luftgewehrvereinen, 13 Kleinkalibervereinen und 2 Vereinen, die beide Disziplinen ausüben, mit insgesamt 664 Lizenznehmern ab. Natürlich sind wir vom Rückgang der Anzahl Vereine und Lizenznehmer betroffen, der in der ganzen Schweiz zu beobachten ist. Man kann jedoch sagen, dass dieser Rückgang in unserem Kanton weniger stark ist als in anderen Kantonalverbänden. Ich bin überzeugt, dass der Freiburger Schiesssportverband als einziger Verein auf Kantonsebene eines der besten Mittel ist, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken und dem Schiesssport wieder den Stellenwert zu verleihen, den er vor einigen Jahren hatte. Die sehr guten Ergebnisse der Schweiz bei den Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften dürften ebenfalls dazu beitragen, diesen Trend abzuschwächen. Die bei diesen Wettkämpfen gewonnenen Medaillen können nur neue Schützen motivieren. Der entscheidende Faktor wird jedoch die ehrenamtliche Arbeit sein. Ohne genügend Freiwillige, die die verschiedenen Aufgaben in den Vorständen sowohl auf Kantonsebene als auch auf Vereinsebene übernehmen, könnten alle anderen Bemühungen vergeblich sein. Wenn Ihnen das Schiessen also viel Freude bereitet hat und immer noch bereitet, seien Sie grosszügig und schenken Sie diesem Sport ein wenig Ihrer Zeit, indem Sie die eine oder andere Aufgabe übernehmen. Zum Abschluss dieses letzten Berichts des Präsidenten im Rahmen des 78. und letzten Jahresberichts des FSSV möchte ich allen danken, die an meiner Seite gearbeitet haben, sowohl auf kantonaler Ebene als auch im Rahmen der Vereine. Es war mir eine Ehre und eine grosse Freude, 14 Jahre lang Ihr Präsident gewesen zu sein. Vor allem aber möchte ich Fabien Thürler und seinem gesamten Team im Vorstand des Freiburger Schiesssportverbands für ihr Engagement und ihr Verantwortungsbewusstsein danken und ihnen viel Erfolg, viel Glück und viel Freude wünschen. Es lebe die Freiburger Schützen! Lang lebe der Freiburger Schiesssportverband! Daniel Roubaty, Präsident des FSSV bis Ende 2025

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